streetlight - Hamburg Hamburger Leuchten
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Zeittafel 1882
herstellte, sondern auch die Installationsmaterialien und das Beleuchtungszubehör mit anbot. Seine Lampen sind mit einem Schraubsockel ausgerüstet, dem Edison Gewinde. Dieses ist heute noch gültig (z.B. E27). Firma Siemens & Halske nahm in Berlin, vom 15. Mai bis zum 15. Sep., einen Beleuchtungsversuch in Betrieb. Im Teilstück der Kochstraße, zwischen Friedrich- und Markgrafenstraße, wurden 20 Glühlichter aufgestellt. Alle  wurden von einer dynamoelektrischen Maschine in der Markgrafenstraße gespeist und parallel betrieben. Der Versuch, die Erde oder das Gasleitungsnetz als Rückleiter zu benutzen, schlug fehl. Die verwendeten Glühlichter hatten eine Leuchtstärke von 25 Normalkerzen. Sie waren auf einem Bügel, in einer Glaskugel, oberhalb der vorhandenen Gaslaterne montiert. Johann Sigmund Schuckert (*1846 - 1895) installierte in der Kaiserstraße in Nürnberg die erste dauerhafte elektrische Straßenbeleuchtung in Deutschland, bestehend aus 3 Bogenlampen welche 35 Gaslampen ersetzten konnten, und nahm sie am 7. Juni 1882 in Betrieb. Bereits 1876 experimentierte Schuckert in der Kaiserstraße mit selbstregu- lierenden Bogenlampen und erzeugte den Strom mit einem selbstkonstruierten Gleichstromdynamo.
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1882 - J. S. Schuckert - Flachring-Dynamomaschine Home 1800 - 1845 1846 - 1875 1876 - 1899 1900 - 1950 1950 - heute Quellen Impressum 1873 - Kochstraße in Berlin