streetlight - Hamburg Hamburger Leuchten
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Zeittafel 1903 bis 1906
Der jugoslawische Ingenieur Franjo Hanaman (*1878 - 1941) hat mit seinem Assistenten Dr. Alexander Just (1874-1937) in Wien, die Herstellung eines Wolframfadens durch ein Substitutionsverfahren aus Oxychloriden des Wolframs entwickelt. In einer Atmosphäre aus Wolframoxychloriden und Wasserstoff, wird ein glühender Kohlefaden in reines Wolfram umgewandelt. Der Verbrauch der mit diesen Wolframfaden ausgestatteten Glühlampe, lag bei 1,0 - 1,1 Watt je Hefnerkerze. Hermann Remanè (*1864 - 1932), Dr.-Ing. E.h., übertrug man die techn. Leitung der Glühlampenfertigung bei Siemens & Halske. Er bemühte sich die Kohlefäden der Glühlampen durch schwer schmelzende Metalle zu ersetzten. Nach dem Wechsel zur “Deutschen Gasglühlicht AG”, in der die Osmiumlampe entwickelt wurde, gelang ihm 1905, zusammen mit dem Chemiker Fritz Blau, die Entwicklung einer Wolframlampe. Sie zeichnete sich durch eine größere Helligkeit aus und war zudem wirtschaftlicher, als die anderen Lampen. OSRAM ®  die Wortverbindung aus Osmium und Wolfram, wird für die bei der Deutsche Gasglühlicht Anstalt gefertigten Lampen, beim kaiserlichen Patentamt als Warenzeichen am 17. April 1906 eingetragen. Die Produktion der Osmium-Lampen wird 1906 eingestellt.
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um 1904 - Dr. Just Wolframlampe / Reclamemarke (Wikipedia)
um 1904 Dr. Just Wolframlampe