streetlight - Hamburg Hamburger Leuchten
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Hamburger Beleuchtung 1945
1945
Die Bilanz von 5 Jahren Krieg: im Stadtgebiet sind ca. 50% der Wohngebäude zerstört und 118.000 Menschen sterben durch Bomben und Feuer in Hamburg. 43.000.000 m 3  Trümmerschutt sind zu beseitigen. Im “Hamburger Nachrichtenblatt” am 2. Juni 1945 ist zu lesen, das die Besatzungstruppen die Wiederherstellung der öffentlichen Beleuchtung und ihre Wiederinbetriebnahme verfügt hat. Alle Verdunkelungsmaßnahmen sind zu entfernen. Ein Stab von etwa 80 Mann soll die gesamte öffentlichen Beleuchtung prüfen und für den späteren Betrieb instandsetzen. Strom wurde vorerst für lebenswichtige Betriebe benötigt. Von den 16.775 elektrischen Straßenleuchten im Jahr 1939 sind noch 430 funktionstüchtig. Hamburg beginnt nach dem Krieg sogleich mit dem Wiederaufbau. Es fehlte zwar an Kabel, Masten und vielem mehr. Es wurde viel improvisiert. Aus einem Marinelager in Fahrenkrug (bei Segeberg) stammten die Betonmasten für die Beleuchtung. Ende des Jahres 1946 sind schon wieder 1824 Leuchten in Betrieb. Überall sind aber noch die Schäden und fehlenden Leuchten zu sehen. Man griff auch zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Ein Bezirksmonteur hatte 800-1200 Leuchten zu betreuen und einen störungsfreien Betrieb zu gewähr- leisten. Dafür bekam er ein Fahrrad, ein Telefon und eine Wohnung zur Verfügung gestellt.
Schäden des Krieges (10 Fotos)
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